Der 8 Stunden-Urlaub

Heute war Anne ca. 8 Stunden lang zu Hause. Da sie in der Klinik immer mehr Probleme mit ihrer Psyche hatte, es ihr dadurch zusehends schlechter ging und ständig nach Hause wollte, wurde ihr der Wunsch erfüllt und sie bekam Klinikurlaub.

Die Anfälle sind zum Glück nachts größtenteils unter Kontrolle. Nun kann sie ruhig schlafen und Kraft tanken.

Ich habe sie heute Vormittag aus der Klinik abgeholt und wir sind gemeinsam Richtung Heimat gefahren. Zum Glück ist die Strecke kurz, die Fahrt hat sie allerdings verschlafen.

Heute war außerdem der Geburtstag ihrer Oma, aber die Runde wurde bewusst sehr klein gehalten, damit es für Anne nicht zu anstrengend wird.

Nach dem „Mittagsschlaf“ waren wir am Hafen ihrer Heimatstadt, den sie eigentlich immer besucht, sobald sie auf der Insel ist. Dort ein paar Bilder geschossen (es folgt im Anschluss noch ein Beitrag von ihr diesbezüglich) und dann wieder zurück in die Wohnung ihrer Oma, wo gemütlich Kaffee getrunken wurde. Leider hielt die gute Stimmung nicht lange an. Anne hatte sieben Anfälle in Folge und hat sich erst einmal ein langes und tiefes Schläfchen gegönnt.

Gegen 17:30 Uhr haben wir wieder die Fahrt ins Krankenhaus angetreten.

Morgen soll eine funktionale MRT durchgeführt werden, hoffentlich ist sie fit genug um gut abzuschneiden.

Morgen folgt Annes Beitrag. Heute habe ich keinen Nerv mehr dafür.

Gruß Morok

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~ von Echium - 28. Februar 2011.

5 Antworten to “Der 8 Stunden-Urlaub”

  1. Vielen lieben Dank für diesen ausführlichen Beitrag! Schön, dass sie ein paar Stunden in Freiheit (außerhalb des Krankenhauses) sein durfte (auch wenn sie die meiste Zeit wohl verschlafen hat). Ich kann mir gut vorstellen, dass solche Ausflüge der Psyche guttun können. Ich drück Anne weiterhin die Daumen!

  2. Danke für die Info obeohl dir nivht ganz so doll ist!
    Ich frag mich immer wie man so etwas aushält!

    Meine Daumen sind für morgen gedrückt.
    Alles Gute, Tanja

  3. Danke und ganz viel Kraft euch beiden!!! Lieben Drücker für Anne!
    Daniela

  4. Ich möchte nichts einfach so dahin schreiben und war daher immer stille Mitleserin. Aber ich bewundere dich, Anne, zutiefst – nicht im Entferntesten kann ich mir vorstellen/nachempfinden, was du durchmachst. Schön, dass es Momente gibt wie diesen, in denen du Kraft schöpfen kannst – auch wenn es zur Zeit vielleicht nur kurze Augenblicke sind. Und es ist schön zu lesen, dass du deinen Morok hast, der an deiner Seite ist. Ich wünsche dir viele weitere dieser schönen Augenblicke und euch beiden, dir und deinem Morok, alle Kraft und alles Glück der Welt. Meine Daumen sind gedrückt.

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