Gedankenspiel

Ein kleines Gedankenspiel, dass ich bei Daniela gefunden habe…

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Stell dir vor, du hast bei einem Wettbewerb folgenden Preis gewonnen:

Jeden Morgen, stellt dir die Bank 86400 Euro auf deinem Bankkonto zur Verfügung. Doch dieses Spiel hat auch Regeln, so wie jedes Spiel bestimmte Regeln hat.

Die erste Regel ist:
Alles was du im Laufe des Tages nicht ausgegeben hast, wird dir wieder weggenommen, du kannst das Geld nicht einfach auf ein anderes Konto überweisen, du kannst es nur ausgeben. Aber jeden Morgen, wenn du erwachst, eröffnet dir die Bank eine neues Konto mit neuen 86400 Euro für den kommenden Tag.

 Zweite Regel:
Die Bank kann das Spiel ohne Vorwarnung beenden, zu jeder Zeit kann sie sagen: Es ist vorbei. Das Spiel ist aus. Sie kann das Konto schließen und du bekommst kein neues mehr.

Was würdest du tun?

Du würdest dir alles kaufen was du möchtest? Nicht nur für dich selbst, auch für alle Menschen die du liebst? Vielleicht sogar für Menschen die du nicht kennst,da du das nie alles nur für dich alleine ausgeben könntest. Du würdest versuchen, jeden Cent auszugeben und ihn zu nutzen oder?

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Aber eigentlich ist dieses Spiel die Realität:

Jeder von uns hat so eine “magische Bank”. Wir sehen das nur nicht. Die magische Bank ist die Zeit. Jeden Morgen, wenn wir aufwachen, bekommen wir 86400 Sekunden Leben für den Tag geschenkt und wenn wir am Abend einschlafen, wird uns die übrige Zeit nicht gutgeschrieben. Was wir an diesem Tag nicht gelebt haben, ist verloren, für immer verloren, gestern ist vergangen. Jeden Morgen beginnt sich das Konto neu zu füllen, aber die Bank kann das Konto jederzeit auflösen, ohne Vorwarnung.

Was machst du also mit deinen täglichen 86400 Sekunden?

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~ von Echium - 18. Juli 2012.

24 Antworten to “Gedankenspiel”

  1. liebe Anne,
    ich lebe meine Sekunden so gut ich kann so wie ich es schon die ganze Zeit mach aber es ist etwas worüber man nachdenken sollte:)
    Danke, Tanja

  2. Wer oder was ist „die Bank“, die „das Konto jederzeit auflösen“ kann, „ohne Vorwarnung“?
    fragt sich und Euch alle Ulrike

  3. Liebe Ulrike, willst du das wirklich wissen? Oder suchst du jemanden/etwas, den/das du für den Schmerz verantwortlich machen kannst?
    Eine objektiv beweisbare Antwort gibt es auf diese Frage sowieso nicht.
    Ich könnte versuchen, dir das, was ich glaube, zu erklären. Aber alle Antworten habe ich nicht. Hat keiner.
    Herzliche Grüße von
    Henni

  4. Liebe Henni, Du schriebst, Du könntest „versuchen“, mir das, was Du „glaubst“, zu „erklären“. Ich würde mich freuen, diesbezüglich etwas von Dir zu lesen.
    Einen herzlichen Gruß von Ulrike

  5. Hallo Ulrike,
    ok, über dieses Thema gibt es ganze Bibliotheken. Ich versuche, das (in meinen Augen zu dieser Frage) Wichtigste zu schreiben: wie du vielleicht schon vermutet hast, glaube ich, dass Gott diese Bank ist. Nun fragst du dich vielleicht: ja, welcher Gott denn? Manitou, Allah, Jesus oder „Erwin“? Ich bin kein Wissenschaftler und kein Philosoph und kein Theologe. Die werden sich wahrscheinlich noch streiten, wenn die Erde in dieser Form schon längst nicht mehr existiert.
    Ich glaube, dass die Bibel tatsächlich die Wahrheit enthält (warum ich das glauben kann, hat gute Gründe. Das alles zu schreiben würde aber zu weit führen). Die Wahrheit ist demnach, dass Gott das Universum und uns geschaffen hat. Wir haben einen freien Willen bekommen und deswegen haben wir uns dafür entschieden, nicht mehr im Paradies leben zu wollen, sondern selber zu entscheiden. Mit dieser Entscheidung hat Gott auch unserem Leben eine Grenze gesetzt. Wo diese genau liegt, wissen wir nicht und das ist auch gut so.
    Er liebt uns von ganzem Herzen und wünscht sich für uns nichts mehr, als das wir das erkennen und ihn aus freien Stücken zurücklieben. Für das, was er ist. Allmächtiger Gott, der uns ins Leben geliebt und einen Plan für dieses Leben hat.
    In einer Predigt hat das mal einer mit einem Navi verglichen: Gott hat ein Ziel in unser Lebensnavi eingegeben. Nur glauben wir oft, dass wir einen besseren Weg kennen, oder eine Abkürzung oder wir meinen plötzlich, dass ein anderes Ziel vielleicht doch besser wäre … In seiner unglaublichen Geduld und Liebe kommt dann immer wieder die Ansage „… die Route wird neu berechnet“.
    So kann man auch auf Umwegen und manchmal erst am Ende des Lebens zu der Erkenntnis kommen, dass es diesen Gott gibt.
    Auf unserem Lebensweg machen wir uns immer und immer wieder schuldig. Die meisten Leute meinen, „ich hab noch nie jemanden umgebracht und mit Lügen halte ich mich zurück, also komm ich doch sicher in den Himmel …“ Sicher? Was ist mit den vielen vielen kleinen Lügen jeden Tag, mit der Verachtung der Schöpfung, der Mitverantwortung für Leid bei Tier und Mensch durch unser Konsumverhalten, mit Neid und Habgier, mit den kleinen Mauscheleien gegenüber der Versicherung und der Steuer? Wer meint, sich selber „unschuldig“ sprechen zu können, lebt dann ja wohl nach seinen persönlichen Spielregeln und muss dann auch darauf vertrauen, dass „der Himmel“ tatsächlich so funktioniert, wie er oder sie sich das ausgedacht hat.
    Ich habe mich an einem Punkt in meinem Leben dafür entschieden, auf den zu vertrauen, der sich das „Spiel des Lebens“ ausgedacht hat. Und der sagt zu mir: Hey Henni, du schaffst es aus eigener Kraft nie, die Spielregeln einzuhalten. Deswegen müsste ich dich eigentlich rausschmeißen. Jesus ist der einzige, der alle Spielregeln befolgt. Und wenn du dich an ihn klammerst kommst du mit ihm zum Ziel.
    Das heißt nicht, dass alles easy ist. Überhaupt nicht. Gott kann großes Leid dafür gebrauchen um uns zu formen und an sein Ziel für uns zu bringen. In der Bibel gibt es viele viele Beispiele dafür.
    Ein Diamant kommt nicht so prachtvoll schillernd und glitzernd aus der Erde, sondern er muss in mühevoller, kunstvoller Schleifarbeit erst zu einem Schmuckstück gemacht werden.
    Wie ich schon sagte, dass erklärt nicht alles Leid und alle Schicksalsschläge. Ich denke, wir müssen damit leben, dass nicht alles erklärbar ist.
    Ein Zitat von Mark Twain: „Die meisten Menschen haben Schwierigkeiten mit den Bibelstellen, die sie nicht verstehen. Ich für meinen Teil muß zugeben, daß mich gerade diejenigen Bibelstellen beunruhigen, die ich verstehe.“
    Ja, denn die bedeuten, dass man eine Entscheidung treffen muss.
    Ich bin kein Fanatiker, ich verbringe nicht täglich Stunden mit Bibellesen und Gebet, ich versuche niemandem „die Bibel um die Ohren zu hauen“. Denn Liebe bedeutet zwar Klarheit und Ehrlichkeit, aber auch, dem anderen seinen Freiraum zu lassen.
    Ich kann Dir nur sagen, dass meine Entscheidung für mich ein „Zuhause ankommen“ bedeutet hat, ich sie nie bereut habe, und dass Gott mich nie enttäuscht hat. Er handelt oft nicht so wie ich mir das wünsche. Und manchmal scheint er überhaupt nicht zu handeln. Doch im Rückblick ist es immer gut gewesen.
    „Verstehen kann man das Leben rückwärts; leben muß man es aber vorwärts.“ (Sören Kierkegaard)
    „Und wir wissen, dass für die, die Gott lieben und nach seinem Willen zu ihm gehören, alles zum Guten führt.“ (Die Bibel, Römer 8,28)
    Was ist „das Gute“? So wie ich es verstehe, ist das die Erkenntnis, dass wir, die wir ihm vertrauen und glauben, dass Jesus für uns gestorben ist, nach unserem Tod in Ewigkeit glücklich, ohne Schmerzen und ohne Leid bei Gott sein werden. Er hat uns sogar schon eine „Wohnung“ vorbereitet (so steht’s auch in der Bibel).
    Puh, das war jetzt doch lang. Ich hoffe, die Lektüre hat dich nicht ermüdet und nicht verärgert.
    Ich grüße Dich,
    Henni

  6. Liebe Henni, ich habe gerade Deinen langen Brief vorgefunden und ich möchte Dir sehr herzlich für Deine Ausführungen danken. Vor allem für Deine Verlässlichkeit: Du hast wirklich meine Frage ernst genommen. Ich verspreche Dir zu antworten. Gib mir bitte etwas Zeit, ja?
    Einstweilen einen herzlichen Gruß!
    Ulrike

  7. Liebe Henni!

    Wir aßen einst vom Baume des Lebens. Das Essen vom Baume des Lebens verband uns mit göttlich-geistigen Wesen in einem Paradieseszustand. Wir lebten ungetrennt von ihnen wie ein Tropfen im Meer einer göttlich-geistigen Welt.

    Wir aßen vom Baum der Erkenntnis und wurden getrennt von den göttlich-geistigen Wesen: „geworfen aus dem Paradies“. Geworfen in die irdisch- stoffliche Welt.
    Verlust.
    Sonderung.

    Durch das Essen vom Baum der Erkenntnis wurden wir zu Freien auf dem irdischen Plan.
    Gewinn.
    Unsere Freiheit adelt uns.
    ————–
    Unsere Freiheit gibt uns die Möglichkeit der Unterscheidung.
    Die Möglichkeit zu irren.
    Die Möglichkeit der Verwirrung.
    Die Möglichkeit Menschen, Erde, uns selbst ungut zu tun.
    Die Möglichkeit Menschen, Erde, uns selbst gut zu tun.
    Die Möglichkeit, unser Potenzial als Menschen zur vollen Entwicklung zu bringen.
    Die Möglichkeit, WAHRER MENSCH zu werden.

    Wird das rasch gehen können? Wird dazu EIN Leben ausreichen? Ein Leben – von fünf Tagen vielleicht?

    _______________________________________

    An dieser Stelle unterbreche ich und erzähle von mir.

    In jungen Jahren begann ich leidenschaftlich die Sinnfrage zu stellen:
    Warum essen die einen hundert Jahre lang mit goldenen Löffeln?
    Warum verrecken die anderen als Babys in der Gosse?

    Vor allem: Warum leiden so viele so unermesslich viel Schmerzen, und schon die Kleinen, die sich noch nicht an Mensch und Welt vergangen haben?

    Eines Gottes weisheitsvoller unergründlicher Ratschluss? Sein „Plan“ mit jedem Einzelnen von uns?
    Ich konnte nicht annehmen, dass mein Gott es in seiner Allweisheit vorsehen würde, ein Kindchen Schmerzen leiden zu lassen.

    Wir als „Geworfene“ in eine Welt? (Sartre)
    Ich konnte nicht akzeptieren, dass all das Treiben all der Menschen und sonstigen Wesen in dieser Welt keinen SINN haben sollte.

    Ich begegnete dem Gedanken der wiederholten Erdenleben.

    Konfessionell gebunden, wagte ich den Gedanken zunächst nicht zu denken.

    Aber ich musste mir doch eingestehen: Wenn ich den Gedanken der wiederholten Erdenleben denke, dann löst sich die leidenschaftlich gestellte Sinnfrage:

    Das Leben ist eine Schule.
    In immer neuen Lebenslektionen lerne ich.
    In immer neuen Lebenslektionen bringe ich mein Potenzial als Mensch nach und nach zur Entfaltung – nicht linear, vielleicht auf holperigen Wegen, durch Irrungen und Wirrungen hindurch. Aber ich lerne durch ALLES, was mir begegnet.

    Zwischen Präexistenz und Postexistenz lerne ich auf dem irdischen Plan. Was lerne ich? Das, was ich noch nicht gelernt habe und deshalb lernen will.

    Ich suche mir meine Lebenslektionen, meine Lebenswege, das was mir „widerfährt“ auf meiner „Lebensfahrt“ selbst.

    Ich gestalte mein Schicksal selbst. Die Weisheit meines Höheren ICH leitet mich aus meinem präexistenten Dasein in diejenigen Umstände des Lebens, die mich kennenlernen lassen und lernen lassen, was ich noch nicht gelernt habe. Das lässt mich meinen Entwicklungsweg gehen zu dem voll entwickelten Menschen, als den mich eine göttlich-geistige Welt WILL: „Ebenbild“.

    Von Johannes d. T. ist das Wort überliefert: „ER muss wachsen, ich muss abnehmen.“

    Geborgen bin ich auf diesem Weg im Vatergrund allen Seins, dem Grund allen Seins.

    Durch alle Lebenslektionen, im Leben und Sterben geht DER mit mir, der IN MIR lebt. IN jedem einzelnen Menschen lebt – ob der Mensch Seinen Namen kennt oder nicht. Ob er sich zu ihm bekennt oder nicht.

    Und durch den der Heilende Geist wirkt.

    Durch alle Zeitenkreise.

    Bis wir unser Menschensziel erreicht haben – und wieder vom Baume des Lebens essen – aber nun als „Wissende“. Manche sagen: als „Wiedergeborene“. Manche sagen: als „Erleuchtete“. Manche sagen: als „Erwachte“. Manche sagen: als „Auferweckte“. Manche sagen: als „Auferstandene“. Manche sagen: als „Er- löste“ – aus der Sonderung Erlöste?
    __________

    Wer also ist es, der den Zugang zum Zeitkonto sperrt? Nein, nicht ich nichtswissendes Ulrikelein!

    Aber vielleicht: die Weisheit meines Höheren ICH?
    Das ich aber noch nicht so gut kenne, weil es noch immer nicht ganz in mich selbst „einzieht“, wenn ich mein Leben auf dem irdischen Plan lebe.
    Weil ich es noch nicht genügend „angezogen“ habe?
    Da gibt es ein Paulus-Wort. Erinnerst Du Dich? Ich will es hier nicht zitieren.

    Ich grüße Dich auch herzlich!
    Noch einmal DANK für Deine Ausführungen und alles Gute für Dich!
    Ulrike

  8. PS:

    ENERGIE GEHT NIEMALS VERLOREN.

  9. Liebe Henni,

    warum sollte mich die Lektüre verärgert haben? Sie berührte mich.

    Ich erlebe nur einen Widerspruch:

    „Wir haben einen freien Willen bekommen“, schreibst Du.

    Und andererseits: Gott hat „einen Plan für dieses Leben „, also für unser Leben..

    Du schreibst sogar vom „Navi“.

    Also, wir können natürlich in Freiheit uns dem Willen Gottes fügen.
    Uns sagen, es sei der Wille Gottes, und wir fügen uns. Das ist in der Tat eine Form von Freiheit.

    Aber: wie ist das mit dem Säugling, der leidet und stirbt?

    Dieser Säugling ist doch MENSCH. Und als Mensch ein FREIES Wesen. (Ich zitiere Dich noch einmal: „Wir haben einen freien Willen bekommen.“

    Wann und wie sagt der Säugling JA zum Willen Gottes?
    Wann und wie sagt der Säugling JA zu seinen Schmerzen und nimmt sie auf sich?

    Es mag ja Gottes unergründlicher Ratschluss sein, das Kindchen wieder „zu sich“ zu holen. So weit könnte ich noch mitgehen.

    Aber wie kann es eines LIEBENDEN GOTTES unergründlicher Ratschluss sein, dieses KLEINE Wesen LEIDEN zu lassen?

    Nicht einmal ich erbärmlicher Menschenwurm würde dies tun.

    Der Gedanke, dass das Kindchen ein Mensch auf seinem Entwicklungsweg ist, vermag den Widerspruch aufzulösen.

    Aber bitte dann: kein strafender Gott! kein züchtigender Gott!

    _______________

    So, nun muss ich aber schlafen.
    Nochmals herzlichen Gruß von Ulrike

  10. Liebe Ulrike, da hast du dir ja auch viele Gedanken gemacht … ich mag Deinen Gedanken der Lebens-Schule, nur glaube ich persönlich nicht an Prä- oder Postexistenz im Sinne von Wiedergeburt. Warum soll das Leben hier nicht dafür ausreichen? Ich glaube nicht, dass eine x-malige Wiedergeburt uns notwendigerweise „besser“ macht.
    Warum ein liebender Gott Leiden zulässt? Lange, lange habe ich mit dem Thema auch sehr gehadert, bis ich mal eine Geschichte gelesen habe, in der aus der Sicht eines Kindes folgendes berichtet wird (ich erzähle aus meiner Erinnerung, weiß nicht mehr wo ich das gelesen habe ist auch schon lange her): Das Kind hat Schmerzen und Fieber und fühlt sich schlecht. Der Vater nimmt es auf seinen Schoß und unternimmt mit ihm eine Reise. Die Schmerzen werden mehr, das Kind vertraut dem Vater, der sagt, dass alles gut wird. Am Ort der Bestimmung angekommen, gibt der Vater das Kind fremden Leuten in die Hand. Kind weint und schreit. Die fremden Menschen tun dem Kind noch mehr weh. Das Kind schläft ein. Als es erwacht, sieht es den Vater an seinem Bett stehen und er sagt: „Es tut mir leid, dass ich Dir all das zumuten musste, aber weil ich Dich liebe, musste ich all das zulassen. Denn dein Blinddarm musste operiert werden, sonst hätte ich Dich verloren!“
    Mein Fazit: Gott hat den Überblick. Wir verstehen so vieles nicht, besonders nicht die Leidfrage. Aber wir können ihm vertrauen, dass am Ende alles gut wird.

    Deine Frage nach dem freien Willen eines Säuglings oder Kindes ist interessant. Da habe ich so noch nicht drüber nachgedacht. Der Gedanke, der mir sofort kommt ist der, dass in der Bibel eindeutig an mehreren Stellen gesagt wird, dass Kinder ganz besonders schützenswert und geliebt sind und dass jeder, der sich an Kindern vergreift, besser dran wäre, wenn er „mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer versenkt würde“.
    Wenn also Kinder leiden müssen, kann man mal die Frage stellen, was bzw. wer die Ursache davon ist. Gott? Wohl meistens Menschen. Erwachsene.
    Gott lässt es im Moment noch zu, dass es furchtbares Grauen auf der Welt gibt. Ich glaube, dass das aber nicht endlos so weiter geht.

    Herzliche Grüße und einen schönen Tag noch!

  11. Für Henni und alle, die es lesen möchten:

    Die Vorstellung wiederholter Erdenleben zieht sich wie ein unterirdischer Strom durch die Menschheitsgeschichte, von den ersten schriftlichen Zeugnissen bis in die Gegenwart: sie erscheint in allen religiösen Richtungen, teils an der Oberfläche, teils als Unterströmung, und wird von vielen Philosoph/inn/en, Künstler/inne/n und Naturwissenschaftler/inne/n durch innere Arbeit „hervorgebracht“ wie auch im tiefsten Herzen tiefreligiöser „einfacher“ Menschen „gefunden“. Sie wurde aber auch in dogmatischer Weise von religiösen Führern mit „Denkverboten“ belegt und nicht zuletzt dadurch zu jenem „unterirdisch Strömenden“ gemacht, das nicht ins klare denkende Bewusstsein der Menschen einfließen „darf“.

    Einer der Vielen, die die Vorstellung wiederholter Erdenleben in sich bewegen, ist Gotthold Ephraim Lesseng ( 1729-1781). Hier eine Textpassage von ihm, deren Quelle ich leider nicht angeben kann:

    „Warum könnte jeder einzelne Mensch nicht mehr als einmal auf dieser Welt gewesen sein? Ist diese Hypothese darum so lächerlich, weil sie die älteste ist? weil der menschliche Verstand, ehe ihn die Sophisterei der Schule zerstreut und geschwächt hatte, sogleich darauf verfiel?
    Warum sollte ich nicht so oft wiederkommen, als ich neue Kenntnisse, neue Fertigkeiten zu erlangen geschickt bin? bringe ich auf einmal so viel weg, dass es der Mühe wiederzukommen etwa nicht lohnet?
    Darum nicht? – Oder weil ich es vergesse, dass ich schon dagewesen? Wohl mir, dass ich es vergesse. Die Erinnerung meiner vorigen Zustände würde mir nur einen schlechten Gebrauch des gegenwärtigen zu machen erlauben. Und was ich auf jetzt vergessen muss, habe ich denn das auf ewig vergessen?
    Oder, weil so zuviel Zeit für mich verloren gehen würde? Verloren? Und was habe ich denn zu versäumen? Ist nicht die ganze Ewigkeit mein?“

    (G.E. Lessing)

    Ich gestehe, dass meine Seele dann zufriedengestellt ist, wenn ich das, was ich „glauben“ soll, auch denken kann, ohne auf Widersprüche zu stoßen. Wozu sonst wäre mir die Gabe des Denkens zuteil geworden, wenn ich sie nicht nutzen sollte zur Welt- und Menschenerkenntnis und zur Erkenntnis meines eigenen Wesens?

    An wiederholte Erdenleben muss ich nicht „glauben“; diese Vorstellung bewahrheitet sich mir in meiner innersten Seele, wenn ich das Leben der Naturreiche dieser Erde und das menschliche Leben beobachte und darüber nachdenke. Sinnfragen finden ihre erlösende Antwort. Diese Vorstellung ist geeignet, mein christlich-religiöses Denken und Empfinden zu vertiefen. Meine diesbezüglichen Denk-Ängste habe ich überwunden.

    Allerdings würde es meinem Egoismus, vermute ich bisweilen, eher entsprechen, wenn der irdische Tod auch meinem Da – Sein ein Ende setzen würde. Die Verantwortungsfrage wäre weniger lastend.
    Aber dieser Gedanke hält der Lebensbeobachtung und der Erfahrung mit Sterbenden wie auch der geistigen Präsenz Verstorbener nicht stand und muss deshalb verworfen werden.

    Es gibt zwei wissenschaftliche Buchveröffentlichungen zur Geschichte der Vorstellungen von Reinkarnation (die ich aber nicht bzw. nicht vollständig gelesen habe und aus denen meine Überzeugung mitnichten resultiert.)

    Helmut Zander (1999): Geschichte der Seelenwanderung in Europa. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft. (Vergriffen, nur antiquarisch erhältlich)

    Helmut Obst (2009): Weltgeschichte einer Idee. München: C. H. Beck Verlag. Auch als Tb.

    So viele Gedanken und einen intensiven Austausch hat Dein „Gedankenspiel“ um die „magische Bank“ ausgelöst, liebe Daniela!

    Ich danke Dir sehr dafür. Das eindrückliche Bild ist in mir sehr präsent.

    Allerseits alles Liebe und Gute!
    Ulrike

  12. PS:
    Pardon: Ich habe einen Buchtitel nicht korrekt angegeben.
    Richtig heißt der Titel:

    Helmut Obst (2009): Reinkarnation: Weltgeschichte einer Idee. München: C. H. Beck Verlag.

    Ulrike

  13. Liebe Ulrike, da haben wir zwei höchst unterschiedliche Ansichten. Für mich klingt die Idee der Reinkarnation (für die du als Grundlage nicht viel mehr als ein Gefühl und Hinweise angeben kannst) sehr nach: „na ja, nicht so schlimm wenns in diesem Leben nicht klappt, ich versuche es beim nächsten Mal besser zu machen“. Oder: „ach, wenns nicht so gut läuft liegt das bestimmt daran, dass ich wegen meines letzten Lebens noch was lernen muss.“ Das nenne ich ein Verschieben der Verantwortung.
    Ich glaube an ein ewiges Leben: ich beginne hier auf der Erde in meinem jetzigen Körper und nach dem Tod des jetzigen Körpers in einem neuen Körper in Frieden bei Gott. Das hat ER mir versprochen, weil ich an Jesus glaube und sein Opfer als Strafe für meine Verfehlungen in Anspruch nehme. Die das nicht glauben (wollen) werden nach der Bibel auch in Ewigkeit weiterleben, allerdings getrennt von allem Guten in der Finsternis.
    Ich glaube, das Gott tatsächlich gerecht ist, und Rechenschaft von uns fordert. Wir haben ein Leben lang Zeit, ihn kennen zu lernen und uns ihm anzuvertrauen.
    Ich kann an den persönlichen Gott/Jesus glauben, weil sich das bei mir richtig anfühlt UND weil die Bibel historisch extrem gut belegt ist. Besser als viele andere angebliche historische Tatsachen.

    Beweisen kann das niemand. Jeder von uns wird zum Zeitpunkt des Abschieds herausfinden, ob das was er/sie glaubt richtig ist.

  14. Liebe Henni, so äonenweit sind wir gar nicht auseinander, denke ich. Ich sehe nur mehr Verantwortung des freien Menschen für sich selbst, scheint mir. Wenn ich das „Opfer Jesu“ „als Strafe für meine Verfehlungen in Anspruch nehme“ und so meinen „Frieden bei Gott“ finde, dann muss ich mir nicht sonderlich viel Mühe geben, oder? Die Gnade richtet es.

    Ich gehe davon aus, dass die Tat von Golgatha eine unermesslich viel größere Bedeutung für Mensch UND Erde hat, als wir gemeinhin annehmen. Die Berichte im NT sprechen dafür.

    Du schreibst:
    „Das nenne ich ein Verschieben der Verantwortung.“
    Darüber kann man auch anders denken:
    „Wiederverkörperung ist ein Postulat der Liebe. Wer wirklich helfen will, wird nicht in einem Leben schon müde“ (Michael Bauer).
    Dies ist auch die buddhistische Boddhisattva-Vorstellung: Der Erleuchtete, der „Erwachte“ (der Buddha), der Vollendete, der nicht mehr im Kreislauf der Wiedergeburten gefangen ist, inkarniert sich aus freien Stücken und aus reiner Liebe zu den Menschen wiederum. (Ich bin aber, wie gesagt, nicht Buddhistin.)

    Auch ich gehe von einem „ewigen Leben“ aus: von einem „unendlichen Bewusstsein“, zu dem in jüngster Zeit sogar die medizinische Forschung durchzustoßen scheint:
    Pim van Lommel (2009). Endloses Bewusstsein. Neue medizinische Fakten zur Nahtoderfahrung. Düsseldorf.
    Der Autor ist Kardiologe und war Jahrzehnte lang als Chefarzt einer großen Klinik tätig. Die Ergebnisse seiner wissenschaftlichen Erforschung von Nahtoderfahrungen wurden in The Lancet (bedeutendste med. Fachzeitschrift) veröffentlicht und erregen in der Fachwelt großes Aufsehen).

    Je größer ich vom Menschen denke, umso größer wird dasjenige, was größer ist als der Mensch und ihm innewohnt: „Unaussprechlichen Namens“. Innewohnt j e d e m Menschen.

    Du schreibst:
    „Die das nicht glauben (wollen) werden nach der Bibel auch in Ewigkeit weiterleben, allerdings getrennt von allem Guten in der Finsternis.“
    Die Hölle für so viele Menschen!? Nach einem einmaligen, vielleicht missglückten, vielleicht gedankenlosen Leben, vielleicht einem – nach menschlichem Ermessen – vielleicht besonders schuldbeladenen Leben? Nein. Der das für Menschen sich ausgedacht hat, das ist nicht ein Gott. Das sind Menschen. Ich persönlich wünsche nicht einmal einen Stalin oder Hitler in die Hölle. ich wünsche ihnen glühend den Weg der Läuterung und der Erkenntnis – so wie allen Menschen. Auch nur einen einzigen Menschen in der „ewigen Verdammnis“ zu wissen – das ist eine unerträgliche Vorstellung. Ein buddhistischer Boddhisattva verkörpert sich aus freiem Willen so lange, bis jedes fühlende Wesen erlöst ist. Und der „gute Hirte“ geht jedem einzelnen Schaf nach: „bis Er es gefunden hat.“

    Der Ursprung von Vorstellungen ewiger Höllenstrafen liegt weit im Vorchristlichen, in archaischen Vorstellungen, die von den Verfassern der Hebräischen Bibel aufgegriffen und weitergegeben wurden.

    Wer würde denn nach Deinen Annahmen in der ewigen Verdammnis zu leben haben – nach EINEM Erdenleben? (Bitte, um Himmels Willen: antworte nicht!) (Du sagst: nur „Gott“ wisse das???)

    Auch ich gehe davon aus, dass Menschen ihr Menschheitsziel verfehlen können – am Ende der Zeiten endgültig nicht „dem Tode der Materie“ entrissen werden können. Aber dieser Tod, das ist ein Tod, an den unsere erbärmlich kleinen Vorstellungen von Tod nimmermehr heranreichen.

    Resümee: Die Vorstellung von Reinkarnation ist keineswegs unvereinbar mit christlichen Überzeugungen.

    „Wie gut ist’s, dass der Mensch sterbe, um nur die Eindrücke auszulöschen und gebadet wiederzukommen.“ (Goethe)

    • Hallo Ulrike, ich denke unsere Argumentation können wir hier abschließen. Mir scheint, du bist einfach felsenfest von der Reinkarnation überzeugt, also wirst DU ja vielleicht wiedergeboren.
      Ich dagegen werde mit dem Tod meines jetzigen Körpers „nach Hause“ gehen.
      Die Bibel – so wie sie uns vorliegt – stützt Deine Annahmen nicht. „Es ist dem Menschen gesetzt 1 Mal [hier steht ein Zahlwort] zu sterben, danach das Gericht … “ (Hebr. 9,27)
      Sollten wir uns im Jenseits wiedersehen, können wir ja noch mal drüber reden 🙂
      Herzliche Grüße,

  15. Bis dann, liebe Henni – wo und wie auch immer!
    Ulrike

  16. Liebe Henni,
    ich möchte Dich doch noch etwas fragen.
    Du schriebst:

    „Die das nicht glauben (wollen) werden nach der Bibel auch in Ewigkeit weiterleben, allerdings getrennt von allem Guten in der Finsternis.“

    Ich denke an die Milliarden von Menschen anderer Religionszugehörigkeit. Und an all die, die („das“) nicht glauben können oder, wie Du schreibst, es nicht glauben „wollen“.

    Bist Du der Auffassung, dass all diese Milliarden in ewiger Finsternis leben werden, „getrennt von allem Guten“?

    Und noch etwas: Du kennst doch sicher auch Menschen, die nicht „glauben“, die Dir aber lieb sind oder die Du liebst.
    Wie geht es Dir bei dem Gedanken, dass sie „in Ewigkeit weiterleben, allerdings getrennt von allem Guten in der Finsternis“?

    Vielleicht magst Du mir ja darauf noch antworten.
    Herzlichen Gruß von Gabriele

  17. Hallo Gabriele (oder Ulrike?),
    im Römerbrief (Neues Testament) ist zu lesen, dass Menschen, die das Evangelium von Jesus nie gehört haben (und daraus schließe ich, dass das auch für Menschen gilt, die es tatsächlich überhaupt nicht verstanden haben), nach anderen Maßstäben beurteilt werden als solche, die sich bewusst dagegen entschieden haben.
    Gott hat (steht auch dort) sich den Menschen in vielfältiger Weise zu erkennen gegeben (in der Hauptsache wird hier die Schöpfung genannt) und so sollte eigentlich niemand behaupten, „es gibt keinen Gott“ … (Zitate würden hier zu viel Raum einnehmen; lies doch mal das 1. Kapitel des Römerbriefes in einer modernen Übersetzung – z. B. „Hoffnung für alle“ auf dem bibleserver).
    Klar bin ich traurig, wenn ich Menschen die ich liebe, in der Ewigkeit nicht wiedersehe.
    Vielleicht hilft dieses Beispiel zur Illustration: wenn jemand, den ich sehr gern habe, eine rote Ampel übersieht und einen Fußgänger überfährt, dann ändert das zunächst einmal nichts an meinen Gefühlen für diesen Menschen. Aber mein Freund wird bestraft werden, und dass ist nun einmal Recht und Gesetz. Es ist für unsere Gesellschaft wichtig, dass das so ist und das sich jeder daran halten muss. Nicht immer ist eine Rechtsverletzung böse Absicht. Aber die Tatsache als solche bleibt bestehen.
    Evangelium bedeutet „Frohe Botschaft“ – nicht „Drohbotschaft“. Die Frohe Botschaft ist die, dass Jesus die Strafe auf sich genommen hat. Im Beispiel mit der roten Ampel würde das bedeutet, dass ER verurteilt wird, möglicherweise ins Gefängnis geht, den Führerschein abgenommen bekommt und Schmerzensgeld bezahlt. Weil er den Menschen, der das Unglück verursacht hat, trotz allem liebt. Wir müssen nichts weiter tun, als dieses Geschenk annehmen und auspacken. Also glauben.
    Das hört sich sehr einfach an, ist es aber in der Praxis nicht. Denn es bedeutet, jeden Tag sein Leben neu an-vertrauen.
    Wenn man diesen Schritt einmal gemacht hat, ist das Leben nicht mehr wie vorher. Es bzw. man ändert sich. Jeden Tag ein bisschen. Denn aus Dankbarkeit und Verständnis wächst der Wunsch, so zu leben, wie es ihm gefällt. Daraus entsteht z. B. auch Nächstenliebe und Integrität.

    Mein Mann konnte lange (viele Jahre) nicht an Jesus glauben. Meine Versuche, ihm zu erklären … führten eher dazu, dass er noch ablehnender wurde. Eine Änderung ist erst eingetreten, als ich aufgehört habe, ihm von meinem Glauben zu erzählen, und angefangen habe, immer mehr für ihn zu beten. Und Gott zu bitten, ihn selbst zu überzeugen.

    In der Zeit, als er noch nicht gläubig war, habe ich oft geweint, weil ich doch so gern wollte, dass er einmal auch in Ewigkeit mit mir zusammen ist. Getröstet hat mich dann der Gedanke, dass Gott versprochen hat, dass es mir in der Ewigkeit bei IHM an nichts fehlen wird, dass es dort kein Leid und keine Tränen gibt. Daraus habe ich geschlossen, dass entweder mein Mann doch bei mir sein wird oder ich ihn einfach dort nicht vermissen werde.

    Herzliche Grüße von

  18. Liebe Henni,

    danke, dass Du mir geantwortet hast.

    Was Du beschreibst, das möchte ich so ausdrücken: Der Christus Jesus geht immer mit als der „Christus in uns“ (Paulus), verlässt den Menschen nicht, was immer der Mensch sich zuschulden kommen lässt, durch alles Licht und alles Dunkel. Er verurteilt nicht. Sein Blick ist voller Milde und Verstehen.
    Dennoch hoffe ich, dass ich die Folgen meiner Taten (ich meine damit nicht die „Strafen“) erleben DARF. Das erhöht meine Würde als Mensch, der zur GOTTebenbildlichkeit berufen ist. (Letztendlich Aufhebung des Dualismus.) Aus dem Erleben der Folgen meiner Taten (der positiven wie negativen) werde ich lernen in der Schule des Lebens. (Also: die fortbestehende Liebe des Ch. besteht auch darin, dass der Mensch die Folgen seines Handelns erleben DARF. Er entmündigt nicht, indem er „Sünden hinwegnimmt“. Ich bin als Mensch berufen, ein FREIER zu sein.)

    Mich beruhigt es, dass Du zumindest nicht annimmst, dass alle Nicht-Christen der ewigen Finsternis anheimfallen.

    Wie gefällt Dir der Gedanke, dass der Ch. J. mit ALLEN Menschen durch alles Licht und alle Dunkelheiten mitgeht, ob sie ihn erkennen oder nicht erkennen?

    Mit herzlichem Gruß
    Ulrike

  19. Hallo Ulrike,
    das ist nicht ganz richtig so. Gott – und so Jesus – urteilt und verurteilt. Wir alle haben gegen sein Gesetz verstoßen und tun es immer wieder. Dafür werden wir verurteilt. Da kommt die Sache mit der Gnade ins Spiel: Jesus, der nie schuldig geworden ist, wurde an unserer Stelle verurteilt und hingerichtet. Und wenn wir das für uns in Anspruch nehmen/akzeptieren/glauben können, sind wir „begnadigt“. Das ist die zentrale Aussage des Evangeliums, der Guten Nachricht. Nämlich dass wir, obwohl schuldig, durch die Gnade Gottes – nicht weil wir es verdient haben – ewig leben dürfen.
    Zu deiner Frage: „Wie gefällt dir der Gedanke …“ kam mir als erstes Psalm 23 in den Sinn „und ob ich schon wanderte im finstern Tal … bist du bei mir“
    Im Übrigen ist es nie entscheidend, ob mir ein Gedanke gefällt oder nicht. Ich möchte glauben, was wahr ist. Nicht was mir gefällt.
    Der Gedanke z. B., dass es Anne im Moment grad grottenschlecht geht, gefällt mir ganz und gar nicht.
    Grüße von

  20. „Was ist Wahrheit?“

    _____________________________________________________

    Wenn Dir dieser … Gedanke nicht gefällt, dann denke ihn nicht.

  21. Er entspricht aber der Wahrheit und vor ihr sollte man nicht die Augen verschließen.

  22. Was ist Wahrheit?

    Licht, Luft, Wärme – jede Faser und jede Zelle des Organismus durchflutend – als heilend gegenwärtige Kraft des Heilenden Geistes: das ist die Wahrheit, die ich vertrauend mit aller Kraft meines Denkens und Fühlens in den gegenwärtigen Augenblick zu setzen versuche – frei von Sorge und Furcht. Jubel und Dank und Vertrauen gebührt der Gegenwart des Heilenden Geistes.

  23. „… aber die Bank kann das Konto jederzeit auflösen, ohne Vorwarnung.“

    “ … denn ich habe die feste Überzeugung, daß unser Geist ein Wesen ist ganz unzerstörbarer Natur; es ist ein fortwirkendes von Ewigkeit zu Ewigkeit. Es ist der Sonne ähnlich, die bloß unsern irdischen Augen unterzugehen scheint, die aber eigentlich nie untergeht, sondern unaufhörlich fortleuchtet.“ (Goethe)

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