Frohe Ostern!

Es ist Ostern: Was viele von uns damit assoziieren? Vermutlich viele bunte Eier, Schokolade, Zeit für die Familie, gemütliches Zusammensitzen, was in Kombination wahrscheinlich in einem mehrtägigen (Fr)Essmarathon mit unseren Lieben endet.

Ostern ist weit mehr mehr als das. Wer gläubig ist, besinnt sich auf die christliche Tradition. Jesus, der am Kreuz für die Menschen gestorben ist, sich geopfert hat.

Aber auch diejenigen, die nicht nach christlichem Galuben erzogen wurden, haben einen  Grund zu Feiern – und zwar das Leben!

Jedenfalls feiere ich das Leben; habe ich doch gerade erst mein fünfjähriges Überleben hinter mir. Ich feier den Start in den Frühling, der hoffentlich bald überall Einzug hält. Wenn das kein neues Lebensgefühl ist und das muss doch gefeiert werden!

In diesem Sinne, Frohe Ostern und: Feiert das Leben!

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~ von Echium - 31. März 2013.

8 Antworten to “Frohe Ostern!”

  1. Liebe Anne,

    ich wünsche Dir ebenfalls Frohe Ostern und genieße die Tage bei deinen liebsten !!! Auf das Leben !!

    Hdl Claudi

  2. Liebe Anne,
    DANKE:)

    Bunte Eier und Essmarathon gab es bei uns nicht -Happy-
    Ich bin nicht christlich erzogen aber ich ertappe mich manchmal beim beten.

    GLG, Tanja

  3. „Jedenfalls feiere ich das Leben… “

    ER

    Es leuchten Seine Augen in den Sternen,
    im Kelch der Rose sehe ich Sein Blut.
    Sein Körper strahlt im ew’gen Schnee der Firne,
    im Regen schau‘ ih Seiner Tränen Flut.

    Ich seh‘ Sein Angesicht in jeder Blume,
    der Donner und der Nachtigallen Ruf
    sind Seine Stimme. – Und der Felsen Mauern –
    Schriftzeichen sind es, die Sein Griffel schuf.

    Sein Fuß hat alle Pfade ausgetreten.
    Es pocht Sein Herz in wilder Wogen Schaum.
    Ein jeder Strauch trägt Seine Dornenkrone
    und Seines Holzes Kreuz ist jeder Baum.

    (Irischer Soldat, 1918 vor dem Kriegsgericht erschossen)

  4. „“Jedenfalls feiere ich das Leben… ”

    Überall steigt Christus aus der Erde!
    Siehe seine weisende Gebärde
    in den Farben, Lüften, Wolken, Steinen
    leuchtend, tönend, sprechend, liebend scheinen!

    Wie der Stein ihn aus dem Grab gebärt,
    wie die Wolke ihn gen Himmel fährt,
    wie die Lüfte seine Worte sagen,
    wie die Farben seine Blicke tragen!

    Heb dich, Mensch, empor von deinem Fall!
    Auf dem Regenbogen steig ins All,
    Mondessichel fass und Sonnenscheibe!
    Bau damit an deinem Sterbeleibe!

    (Albert Steffen, 1884 – 1963)

    • Liebe Ulrike, das ist mir wieder etwas fremd, kommt doch der Christus zur Sprache, der mir so fern ist. Mir wurde mitgeteilt, ich sei alles andere als Atheist, aber hier merke ich wieder stark die Grenze und würde mich doch als diesen bezeichnen.

  5. Ich weiß, liebe Echium.
    Warum habe ich (dennoch) diese beiden Gedichte hier herein gestellt?

    Du machst einen Gegensatz auf zwischen denen, die „gläubig“ sind und den „anderen“, indem Du schreibst:
    „Wer gläubig ist, besinnt sich auf die christliche Tradition. Jesus, der am Kreuz für die Menschen gestorben ist, sich geopfert hat.“
    „Aber auch diejenigen, die nicht nach christlichem Galuben erzogen wurden, haben einen Grund zu Feiern – und zwar das Leben!“

    Wo steht in den vier Evangelien geschrieben, dass der Christus Jesus gestorben ist, um die Sünden der Menschen hinwegzunehmen, die Menschen zu „erlösen“? Und dass er deshalb „auferstanden“ ist?
    Ja, z. B. Paulus äußert sich dazu – allerdings ist das bereits Deutung, Interpretation: Theo – logie! Paulus appelliert denn auch an den „Glauben“.

    Die Evangelienberichte selbst deuten darauf hin, dass es zum Zeitpunkt des Todes des Christus Jesus zu eigentümlichen Naturerscheinungen (Verfinsterung) kam und zu Erschütterungen im Bereich der Erde („Erdbeben“) und damit einhergehend zu gewissen Eigentümlichkeiten im Bereich der Verstorbenen, die „aus ihren Gräbern kamen“, so wie der Ch.J. selbst nach dreitägigem Aufenthalt im Bereich des Todes „aus dem Erdengrab kam“, wie berichtet wird.
    Offenbar geht es in den Evangelien-Berichten um Wirkungen im Bereich der Erde und ihrer Natur und damit auch den Leben-Todes-Bereich des Menschen.
    Ein Mensch im Vollbesitz der Potenziale seines innersten Wesenskernes, seines Selbst (und deshalb ein „Sohn Gottes“ genannt), setzt die Gesetze des physischen Todes außer Kraft, indem er die absterbenden ätherischen Kräfte der Erdenphysis und damit auch der irdischen Menschenphysis substanziell, gewissermaßen homöopathisch, belebt.

    Ich schreibe dies, um darauf hinzuweisen, dass GERADE auch nach christlichem Verständnis das Karfreitagsgeschehen und das Osterfest „FEIER DES LEBENS“ ist – bzw. sein kann.

    Landläufig wird polarisiert zwischen Glauben und Nicht-Glauben. Der Atheist „glaubt“ nicht – so heißt es landläufig. Der Glaube beginne, wo das Wissen aufhöre, so wird meist gesagt.
    Ist denn das Karfreitags- und Ostergeschehen überhaupt etwas, was man „glauben“ kann?! Zumal als Mensch des naturwissenschaftlichen Zeitalters!? Das überfordert mich und befriedigt mich nicht. Angesichts dieser „unglaublichen“ Berichte, mit denen die Evangelien aufwarten und die, nach „ungläubigem“ Staunen, meine Seele doch stets neu bewegen und ergreifen und immer wieder erschüttern, kann ich nur sagen: „…es sei in meiner Seele ergeistet…“ (MWH).

    Was waren das für Menschen, die die beiden zitierten Gedichte schrieben: der irische Soldat und der Dichter Albert Steffen? Menschen, die blind „an die Berichte glaubten“? Oder Menschen, die sie in ihrer Seele „ergeisteten“ und damit SEHENDE wurden – um das Mysterium zu „schauen“?

    Gibt es vielleicht „mystische Tatsachen“?

    • Mit dem Glauben ist es so eine Sache. „Den“ Glauben gibt es doch gar nicht, der Glaube hat so viele Gesichter. So wie Tanja oben schrieb, wurde sie nicht christlich erzogen (und ich weiß, dass sie auch nicht glaubt), betet aber. Was ist mit den Menschen, die behaupten, Atheist zu sein, aber sich bei einer Sternschnuppe oder einem vierblättrigen Kleeblatt etwas wünschen?! Glauben ist so facettenreich und geht es nicht viel mehr und Ursache und Wirkung? Was kann und „darf“ ich glauben? Muss ich etwas sehen/erkennen können um auch daran glauben zu können? Deine Zeilen sind schon ganz richtig: “ in ihrer Seele “ergeisteten” und damit SEHENDE wurden“
      Ach, mir schwissen so viele Fragen durch den Kopf, würde aber an dieser Stelle heute abbrechen.

  6. Ich stimme Dir zu: Wir sollten uns nicht so sehr den Kopf darüber zerbrechen, was „“Glauben“ eigentlich ist. Es handelt sich wohl um etwas ganz und gar Individuelles und Intimes. Da verifiziert sich etwas in den Tiefen der Seele und in den Weiten des Geistes, gibt Ruhe, Frieden, vielleicht wachsende Gewissheit. Trägt. Müssen wir dem einen Namen geben?

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