Selbstfindung

JA! Es mag überheblich sein, aber Menschen, die von Selbstfindung reden, als wären sie ihr eigenes Monster unterm Bett, muss ich belächeln.

Denn ich glaube sie begreifen (noch) nicht, dass es nicht darum geht, auf der Suche nach seinem eigenen Ich irgendwo anzukommen. Der Weg selbst ist Selbstfindung, ein endloser Weg. Der Sand zwischen den Zehen, das Blätterrauschen der mächtigen Kastanie und die Wolken am Himmel gehören auch dazu.

Wenn sich ein Kind vor dem Monster unterm Bett im  Schrank versteckt, wird es es auch nicht auf die Idee kommen sich selbst zu suchen. Aber es wird früher oder später einfach aus dem Schrank rauskommen.

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~ von Echium - 17. Mai 2013.

4 Antworten to “Selbstfindung”

  1. Liebe Anne,
    wieder so wahr was du da schreibst – du bist toll:) Deine Tanja

  2. „… verliere dich, um dich zu finden…“ (R. S.)

  3. „Suchst du dich selbst, so suche draußen in der Welt.
    Suchst du die Welt, so suche in dir selbst.“ (R. S.)

  4. Für mich bedeutet die Selbstfindung in erster Linie „mein Glück“ zu finden. Wenn ich mich wohlfühle und glücklich bin habe ich das, was ich mir wünsche, bin angekommen, habe mich selbst gefunden…

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