Knochenmarkspende

Heute war ich zur Knochenmarkspende. Sicherlich bei einigen lauter Fragezeichen.

Die Lymphomtherapie sieht eine autologe Knochenmarktransplantation vor, d.h. dass ich mein eigener Spender bin. Heute wurde mir also knapp 1,5 Liter Knochmark aus meinem Beckenkamm entnommen. Die Prozedur ist im Vergleich zu den sonstigen Eingriffen ein Spaziergang und dauerte nur eine Stunde bisschen. Die Narkose habe ich allerdings nicht so gut vertragen und eine Unterstützung der Atmung wurde notwendig.

Also wird auch an dieser Baustelle weitergearbeitet.

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~ von Echium - 15. April 2014.

4 Antworten to “Knochenmarkspende”

  1. Liebe Anne, da ich in einer Ambulanz arbeite, in der auch viele Knochenmarktransplantationen vor- und nachbehandelt werden, gehe ich davon aus, dass das auch bei dir Hochdosischemo und mindestens 6 Wochen anschließende „Isolationshaft“ bedeutet …
    Ich weiß nicht, wie ein Mensch das alles so schaffen kann, wie du das bisher alles hinter dich gebracht hast?!!!
    Ich bewundere deinen Mut und deine Kraft und wünsche dir weiter ganz viel davon.
    Ganz herzliche Grüße!

    • Genau richtig. Bei mir wurden aber 2 Monate Isolation veranschlagt. Noch hoffe ich, dass das Ganze schneller zu bewältigen sein wird. Aber das Gefühl/ der Wunsch kann sich noch verwandeln.

  2. Das lässt mich mal wieder die Luft anhalten und macht mich sehr nachdenklich. Wie relativ so manches doch schnell wird.

    Ich bewundere Deine „Gelâzenheit“, Du weißt was ich meine.

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