!!! Hinweis !!!

Lange habe ich überlegt ob ich den Blog wieder pausieren lasse. Die nächste Zeit wird schwierig, anstrengend und kräftezehrend, Leben raubend.  Ich habe diesbezüglich eine nur vage Vorstellung. Solch eine Vorstellung hatte ich im Dezember 2011 auch. Damals habe ich den Blog in Pause geschickt, diesmal habe ich mich anders entschieden, vielleicht auch um mich nicht vollkommen vom Weltlichen abzugrenzen.

Der Blog wird in den nächsten Monaten weiter geschrieben, vielleicht etwas anders als man es bisher gewohnt war. Vielleicht entstehen oft nur kurze, unleserliche Sätze, eine kurze Äußerung zu meinem Zustand, einmal pro Woche, mehrmals am Tag. Es wird vielleicht mehr Bild als Text geben. Vielleicht werden die Themen eintönig oder doch sehr bunt, ich weiß es nicht.

 

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~ von Echium - 15. Juni 2014.

7 Antworten to “!!! Hinweis !!!”

  1. Es muss doch in erster Linie für Dich passen

  2. Liebe Anne!

    Ich – eine Mama dreier Kinder aus Wien – lese seit ein paar Wochen deinen Blog, obwohl ich GOTT SEI DANK überhaupt keinen Bezug zum Thema Krebs habe. Deine Zeilen beeindrucken mich sehr, einerseits weil sie zeigen, was du alles durchmachen musst und wie tapfer du dein Schicksal meisterst, andererseits weil du Talent zum Schreiben hast und dein Blog wirklich lesenswert ist.

    Ich möchte dir für die bevorstehende harte Zeit alles Gute wünschen. Mögest du alle Therapien gut überstehen und ein für dich zufriedenstellendes „gesundheitliches Ergebnis“ erreichen.

    Alles Liebe, Andrea.

  3. Hier ein Lied für dich mit vielen Strophen für imaginäre Sommerspaziergänge an behandlungsfreien Tagen – vielleicht Freude und Leben spendend?

    In harten Zeiten entstand das Lied. Als es 1653 erstmals veröffentlicht wurde, da schwiegen gerade mal seit fünf Jahren die Waffen – nach 30 Jahren eines verheerenden, über ganze Landstriche den Tod bringenden Krieges. Und dazu strich die Pest, der „schwarze Tod“, immer wieder durch die Lande und raffte die Menschen dahin wie die Fliegen. Was wir heute als „geistliche Erbauungslieder“ mitunter belächeln – was mag das den gebeutelten Menschen damals an Trost und seelischem Halt gegeben haben?!

    Geh aus, mein Herz, und suche Freud
    (Paul Gerhardt, 1607-1676)

    1) Geh aus, mein Herz, und suche Freud
    in dieser lieben Sommerzeit
    an deines Gottes Gaben;
    schau an der schönen Gärten Zier
    und siehe, wie sie mir und dir
    sich ausgeschmücket haben,
    sich ausgeschmücket haben.

    2) Die Bäume stehen voller Laub,
    das Erdreich decket seinen Staub
    mit einem grünen Kleide;
    Narzissus und die Tulipan,
    die ziehen sich viel schöner an
    als Salomonis Seide,
    als Salomonis Seide.

    3) Die Lerche schwingt sich in die Luft,
    das Täublein fliegt aus seiner Kluft
    und macht sich in die Wälder;
    die hochbegabte Nachtigall
    ergötzt und füllt mit ihrem Schall
    Berg, Hügel, Tal und Felder,
    Berg, Hügel, Tal und Felder.

    4) Die Glucke führt ihr Völklein aus,
    der Storch baut und bewohnt sein Haus,
    das Schwälblein speist die Jungen,
    der schnelle Hirsch, das leichte Reh
    ist froh und kommt aus seiner Höh
    ins tiefe Gras gesprungen,
    ins tiefe Gras gesprungen.

    5) Die Bächlein rauschen in dem Sand
    und malen sich an ihrem Rand
    mit schattenreichen Myrten;
    die Wiesen liegen hart dabei
    und klingen ganz vom Lustgeschrei
    der Schaf und ihrer Hirten,
    der Schaf und ihrer Hirten.

    6) Die unverdroßne Bienenschar
    fliegt hin und her, sucht hier und da
    ihr edle Honigspeise;
    des süßen Weinstocks starker Saft
    bringt täglich neue Stärk und Kraft
    in seinem schwachen Reise,
    in seinem schwachen Reise.

    7) Der Weizen wächset mit Gewalt;
    darüber jauchzet jung und alt
    und rühmt die große Güte
    des, der so überfließend labt
    und mit so manchem Gut begabt
    das menschliche Gemüte,
    das menschliche Gemüte.

    8) Ich selber kann und mag nicht ruhn,
    des großen Gottes großes Tun
    erweckt mir alle Sinnen;
    ich singe mit, wenn alles singt,
    und lasse, was dem Höchsten klingt,
    aus meinem Herzen rinnen,
    aus meinem Herzen rinnen.

    9) Ach, denk ich, bist du hier so schön
    und läßt du’s uns so lieblich gehn
    auf dieser armen Erden:
    was will doch wohl nach dieser Welt
    dort in dem reichen Himmelszelt
    und güldnen Schlosse werden,
    und güldnen Schlosse werden!

    10) Welch hohe Lust, welch heller Schein
    wird wohl in Christi Garten sein!
    Wie muß es da wohl klingen,
    da so viel tausend Seraphim
    mit unverdroßnem Mund und Stimm
    ihr Halleluja singen,
    ihr Halleluja singen.

    11) O wär ich da! O stünd ich schon,
    ach süßer Gott, vor deinem Thron
    und trüge meine Palmen:
    so wollt ich nach der Engel Weis
    erhöhen deines Namens Preis
    mit tausend schönen Psalmen,
    mit tausend schönen Psalmen.

    12) Doch gleichwohl will ich, weil ich noch
    hier trage dieses Leibes Joch,
    auch nicht gar stille schweigen;
    mein Herze soll sich fort und fort
    an diesem und an allem Ort
    zu deinem Lobe neigen,
    zu deinem Lobe neigen.

    13) Hilf mir und segne meinen Geist
    mit Segen, der vom Himmel fleußt,
    daß ich dir stetig blühe;
    gib, daß der Sommer deiner Gnad
    in meiner Seele früh und spat
    viel Glaubensfrüchte ziehe,
    viel Glaubensfrüchte ziehe.

    14) Mach in mir deinem Geiste Raum,
    daß ich dir werd ein guter Baum,
    und laß mich Wurzel treiben.
    Verleihe, daß zu deinem Ruhm
    ich deines Gartens schöne Blum
    und Pflanze möge bleiben,
    und Pflanze möge bleiben.

    15) Erwähle mich zum Paradeis
    und laß mich bis zur letzten Reis
    an Leib und Seele grünen,
    so will ich dir und deiner Ehr
    allein und sonsten keinem mehr
    hier und dort ewig dienen,
    hier und dort ewig dienen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Geh_aus,_mein_Herz,_und_suche_Freud

    Vielleicht kennst du die Melodie, Echium? Vielleicht magst du an „cocktailfreien Tagen“ ein bisschen vor dich hinträllern, ganz leise, ganz für dich?

  4. Danke

  5. Ich wünsche Dir alle erdenkliche Kraft. Dein kleines Gedicht „Leben“ hier in Deinem Blog hat schon vielen meiner Bekannten erfreut, auch wenn sie mit dem Thema Krebs nicht unmittelbar zu tun haben….bin auf Deinen Blog durch Bastis Blog aufmerksam geworden, der in meiner Nähe gewohnt hat.

  6. liebe anne,
    ich wünsche dir, dass was du dir wünscht.
    das die nächste zeit für dich erträglich wird……….und das die therapie hilft.
    alles,alles liebe
    babs

  7. Da du die Melodie von „Geh aus mein Herz“ nicht kennst, hier eine
    Aufnahme mit dem Jugendchor Berlin. Leider singen sie nur zwei Strophen. Aber zum Lernen der Melodie reicht das – so musikalisch, wie du bist!!!

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