„schmerzhaft reifen“

Und manchmal, während wir

so schmerzhaft reifen,

dass wir beinahe daran sterben,

erhebt sich aus allem,

was wir nicht begreifen,

ein Gesicht und sieht uns strahlend an

 

Rainer Maria Rilke

 

So viel Zuspruch habe ich heute erfahren, so viel Bewunderung und Glückwünsche, dabei habe ich das gar nicht verdient.

Was habe ich geleistet? Es war nicht mein Kampf. Mein physischer Leib war dem Tode so nahe und ich habe das wunderbare Geschenk des (Weiter-)Lebens erhalten. Ich darf weiterleben und ich verstehe nicht warum.

Rilke spricht vom „schmerzhaften Reifen“. Ja, so empfinde ich es. Bei dem Erlebten werde ich ganz demütig und habe einfach nur zu danken! Meine Seelenruhe und Gelazenheit zu bewahren, ist nun meine Aufgabe. Und ich merke, dass sich etwas wandeln wird… zum Guten – eben ein strahlendes Gesicht!

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~ von Echium - 21. Juli 2014.

3 Antworten to “„schmerzhaft reifen“”

  1. Warum? Du bist zurück, das ist der Sinn. Vielleicht um zu zeigen, dass Seelenruhe und Gelazenheit möglich sind, auch und vielleicht besonders unter diesen Umständen. Das ist ganz schön viel Sinn, den Du auch anderen gibst.

  2. „Was habe ich geleistet? Es war nicht mein Kampf.“
    Bist du dir da wirklich so sicher?

  3. So wahr was du sagst!!!!
    Und dieses Geschenk des Lebens so (be)greifen zu können, in Demut und tiefer Dankbarkeit…
    Kein Verdienst sondern Gnade!!!!

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