Die Nieren und der Kopf

Im Krankenhaus. Es ging mir schon ein paar Tage nicht so gut. Nun ja, jetzt ging es dann nicht mehr. Ganz schnörkelfrei gesagt: Es tat weh beim Pinkeln. Da das Krankenhaus zur Zeit mein absoluter „Ich-will-da-nicht-hin-Ort“ ist, folgte wegen der Aufregung erstmal ein Anfall.

Nun gut. Die Ärzte zogen dann einen Nierenstein aus mir raus, der die Größe eines Gummibärchens hatte… schmerzhaft und nicht zu empfehlen.

Dann gab es noch ein wichtiges Gespräch mit meinem Neuro bezüglich der Möglichkeiten zum Hugonachkömmling. Hier zeigt sich mal wieder, dass mich mein Neuro sehr gut kennt und wie wohl ich mich bei ihm fühle.

Ich: „Keine OP“

Er: „War mir klar, habe schon mit dem Kollegen Onkologie gesprochen.“

Ich: „JA?! Wirklich?! Woher mussten Sie…“

Er: „Wir haben einen Plan, der uns gefällt und dir sicherlich auch!“

Mensch, ich bin glücklich und nun ist die Anspannung auch endlich weg! Nächste Woche geht´s los, ambulant und nur alle drei Wochen für zwei Nächte stationär.

Ich bin glücklich und dankbar!

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~ von Echium - 3. Februar 2015.

3 Antworten to “Die Nieren und der Kopf”

  1. Oh, Nierenstein. Hatte vorletzte Woche auch mal wieder ein Erlebnis der schmerzhaften Art mit einem von meinen. Nein, das ist wirklich nicht sehr zu empfehlen. Ich hab mich durchgerungen im März nochmal wieder einen Anlauf in Richtung Steinfreiheit zu unternehmen, wozu ich in den vergangenen Jahren wenig Lust hatte, zu viele andere Baustellen. Wobei ich das nicht sagen sollte, wenn ich von Deinen lese.

    Schön, dass das Verhältnis zum Neuro gut ist und schön, dass es eine Option gibt, die beidseitige Zustimmung findet.

    Hoffentlich kehrt sich das Verhältnis von „im Krankenhaus“ zu „außerhalb Krankenhaus“ langsam mal wieder um.

  2. Eine Therapie mit solcher Dankbarkeit anzunehmen – das ist doch die bestmögliche Voraussetzung für gute Wirkung! Ich bin glücklich und dankbar, dass du „glücklich und dankbar“ bist, Echium!
    Wenn auch andere diese Empfindungen in sich nähren, dann wird – wiederum – ein Karftfeld um dich herum entstehen, das gleichzeitig auch auf diejenigen wirkt, die es gemeinsam bilden.

    Deine Nierchen bitte ich, dass sie sich ab sofort besser benehmen. Oder noch besser: Deine Doktoronkels und -tanten sollen bzw. MÜSSEN dir mal sagen, wie künftig der Steinbildung vorzubeugen ist. Ich bin mir sicher, dass da gegengesteuert werden kann.

  3. Viel Kraft und Zuversicht für die kommende Therapie und deine privaten Pläne! Ich freue mich sehr für dich!! LG aus Bremen Daniela

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