Sieben Jahre Krebs

Sieben Jahre Krebs – und ein Wendepunkt!

Fast pünktlich zum persönlichen Krebsjahrestag stand eine große Untersuchung an. Die Berliner hatten alles genau vorbereitet: Zunächst Montag die Infusion, die alle 28 Tage gegeben wird, Donnerstag große Untersuchungen, am Freitag, den 27. März, die Auswertung.

So recht weiß ich nicht, wie ich es schreiben soll, daher ganz nüchtern das Ergebnis:

Von den einstmals acht Tumoren („Ableger“ vom Primärtumor) im Kopf, sind nur noch zwei kleine ersichtlich. Der Primärtumor, zu seinen Bestzeiten etwas größer als eine Männerfaust, ist nun ungefähr auf das Volumen einer Pflaume geschrumpft.

Jubel und Glücksgefühle auf allen Seiten. Selbst der hochgeschätzte Kompetenzarzt ist mehr als sprachlos. Er ist nicht nur seit diesem Ergebnis erschüttert, positiv erschüttert von meinem Krankheitsverlauf.

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~ von Echium - 14. April 2015.

19 Antworten to “Sieben Jahre Krebs”

  1. Einfach nur schön 🍀☺️ gratuliere und alles liebe weiterhin 🌻💐

  2. Ich kann es kaum fassen ,liebste Anne ! Freu,freu, freu !!! (y)
    Deine Renate mit Tränen in den Augen..

    • Liebe Renate,
      danke für deine Zeilen. Das letzten Jahr hast du sehr intensiv verfolgt und Anteil genommen. Nun ist es Zeit für die schönen Dinge, für die Freude!

  3. “Im Herbst sammelte ich alle meine Sorgen und vergrub sie in meinem Garten. Als der Frühling wiederkehrte – im April – um die Erde zu heiraten, da wuchsen in meinem Garten schöne Blumen.” (Khalil Gibran)

    • Liebe Ulrike,
      habe ich dir eigentlich berichtet, dass der Herr S.B. jedem seiner Schäfchen im Dezember einen besonderen „Weihnachtskalender“ zugesandt hat?
      In diesem „Weihnachskalender“ ist für jeden Monat des neunen Jahres (also 2015) ein Aphorismus geschrieben. Gerne möchte ich hier die Sinnsprüche für März und April niederschreiben.

      März:
      „Ihr fürchtet, daß die Umsturzepoche, vor der wir zu stehen glauben, alle Kunst und Poesie, alles Schöne und Wertvolle im Leben vernichte?
      Ich fürchte das nicht. Denn mag jeder Tempel zertrümmert, jedes Kunstwerk verbrannt, jedes Saitenspiel zerschmettert werden, das unantastbare Saitenspiel, das Menschenherz, wird nie aufhören, von den ewigen Melodien zu tönen, die der Geist der Welten ihm zuhaucht.“
      Aufzeichnung des 21jährigen Christian Morgenstern

      April:

      Ostern

      Überall steigt Christus aus der Erde!
      Siehe seine weisende Gebärde
      In den Farben, Lüften, Wolken, Steinen
      Leuchtend, tönend, sprechend, liebend scheinen.

      Wie der Stein ihn aus dem Grab gebärt,
      Wie die Wolke ihn gen Himmel fährt,
      Wie die Lüfte seine Worte sagen,
      Wie die Farben seine Blicke tragen!

      Heb`dich Mensch empor von deinem Fall.
      Auf dem Regenbogen steig ins All.
      Mondensichel fass und Sonnenscheibe
      Bau damit an deinem Sterbeleibe.

      Albert Steffen

  4. Grandios – Freut mich sehr zu hören! Das ist einfach nur schön. Danke an dieser Stelle an Dich und an andere Krebsblogger – Ihr habt meinen Horizont ein Stück erweitert und ich denke über vieles inzwischen ganz anders als früher. Dabei bin ich auf Deinen Blog nur durch Baddis Blog gestoßen, ein Schicksal das fast vor meiner Haustür seinen Lauf genommen hat.

    • Lieber Robert,
      ich danke dir sehr für deinen Kommentar und deine Blogtreue.
      An Basti muss ich sehr oft denken. Er war immer so positiv eingestellt. Die Telefonate mit ihm haben mir immer gut getan. Ich habe das ganz sichere Gefühl, dass auch er an meinem Weg beteiligt ist!

  5. stay strong 🙂
    ich freue mich für Dich, einen langen Atem zu haben ist manchmal gar nicht verkehrt

  6. Ich freue mich so. Was für eine grandiose Entwicklung.

  7. Wie wundervoll, ich freue mich unglaublich mit dir!

  8. Das freut mich sehr für dich! Drücke dir auch weiterhin alle Daumen! LG.

  9. Ich musste heute an die 10 Ochsenbilder aus dem Zen Gleichnis Der Ochse und sein Hirte und da an das 7. denken.

  10. Wunderbar! Das konntest nur Du zuwege bringen.

  11. Du zeigst das Pferde kotzen können! Bitte entschuldige den Ausdruck, aber Du zeigst einen Verlauf den niemand für möglich hielt.
    Ich denke in diesen Tagen sehr oft an Dich und hoffe das wir auch bald mal ein Wunder erleben. Auch wenn es unwahrscheinlich ist, gibt es Hoffnung aus der Ausweglosigkeit.
    Danke dafür! Du machst Mut. Ich freue mich sehr für Deine Ergebnisse und wünsche das es so lange hält wie möglich.

    • Liebe Ricarda,
      ich danke dir sehr für deinen Kommentar. Wenn du magst, kannst du mich auch gerne privat anschreiben:
      insulanerkind-echium@yahoo.de
      Hoffnung, ja Hoffnung braucht der Mensch. Bitte bleibt voller Hoffnung!
      Nun wünsche ich Euch weiterhin viel Mut, noch mehr Kraft und einen Lichtstrahl, der euch einen guten Weg zeigt!

  12. Wunderschön 😊❤️! Mach weiter so!!! Einfach klasse!!

    Liebe Grüße
    Marie

  13. Wunderbar, einfach klasse

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