Dein Atem

Dein Atem

.

lebt in

mir

.

fliegt mit

den Vögeln

.

trägt

meine Träume

in den Himmel

.

aus allem

bin ich

.

in allem

werde ich

Rea Revekka Poulharidou
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~ von Echium - 4. August 2015.

5 Antworten to “Dein Atem”

  1. 6. August 2015

    „Wenn das Herz standhaft ist, kann eine Maus einen Elefanten heben.“

    Aus Tibet

  2. Geh aus, MEIN HERZ, und suche Freud

    1) Geh aus, mein Herz, und suche Freud
    in dieser lieben Sommerzeit
    an deines Gottes Gaben;
    schau an der schönen Gärten Zier
    und siehe, wie sie mir und dir
    sich ausgeschmücket haben,
    sich ausgeschmücket haben.

    2) Die Bäume stehen voller Laub,
    das Erdreich decket seinen Staub
    mit einem grünen Kleide;
    Narzissus und die Tulipan,
    die ziehen sich viel schöner an
    als Salomonis Seide,
    als Salomonis Seide.

    3) Die Lerche schwingt sich in die Luft,
    das Täublein fliegt aus seiner Kluft
    und macht sich in die Wälder;
    die hochbegabte Nachtigall
    ergötzt und füllt mit ihrem Schall
    Berg, Hügel, Tal und Felder,
    Berg, Hügel, Tal und Felder.

    4) Die Glucke führt ihr Völklein aus,
    der Storch baut und bewohnt sein Haus,
    das Schwälblein speist die Jungen,
    der schnelle Hirsch, das leichte Reh
    ist froh und kommt aus seiner Höh
    ins tiefe Gras gesprungen,
    ins tiefe Gras gesprungen.

    5) Die Bächlein rauschen in dem Sand
    und malen sich an ihrem Rand
    mit schattenreichen Myrten;
    die Wiesen liegen hart dabei
    und klingen ganz vom Lustgeschrei
    der Schaf und ihrer Hirten,
    der Schaf und ihrer Hirten.

    6) Die unverdroßne Bienenschar
    fliegt hin und her, sucht hier und da
    ihr edle Honigspeise;
    des süßen Weinstocks starker Saft
    bringt täglich neue Stärk und Kraft
    in seinem schwachen Reise,
    in seinem schwachen Reise.

    7) Der Weizen wächset mit Gewalt;
    darüber jauchzet jung und alt
    und rühmt die große Güte
    des, der so überfließend labt
    und mit so manchem Gut begabt
    das menschliche Gemüte,
    das menschliche Gemüte.

    8) Ich selber kann und mag nicht ruhn,
    des großen Gottes großes Tun
    erweckt mir alle Sinnen;
    ich singe mit, wenn alles singt,
    und lasse, was dem Höchsten klingt,
    aus meinem Herzen rinnen,
    aus meinem Herzen rinnen.

    (Paul Gerhardt)

  3. Im August unterm Nussbaum – lauschen und träumen…
    Träumen von mancherlei…

    „Es grünet ein Nussbaum vor dem Haus“ (Robert Schumann)

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