Erinnert Ihr Euch?

Erinnert Ihr Euch an die junge Frau, die unter der Chemotherapie ein kleines Mädchen zur Welt gebracht hat? Ich nähte damals etwas für den neuen Erdenbürger. Hier könnt Ihr nochmal nachlesen: Am 26. Januar…

Die Mama hatte damals Chemotherapie erhalten. Auch sie hatte (wie ich) eine autologe Stammzelltransplantation. Ihre kleine Püppi -so nannte sie die Kleine- hat sich trotz der besonderen Umstände bestens entwickelt, nur der Mama ging es nicht besser. Die autologe Transplantation war nicht erfolgreich und die Ärzte entscheiden, dass eine Fremdspende notwendig sein würde. Diese erfolgte vor wenigen Wochen, dazu Bestrahlung der betroffenen Lymphomstelle. All das war zu viel für ihren Körper.

Leider hat es die Mama nicht geschafft. Gestern Abend… und ich weine.

Wie vertraut wir waren, wie oft genügten nur kurze Worte und wir verstanden einander, wie mich die Bilder von ihrer Püppi aufmunterten, wie sehr sie sich freute für mich.

Ich bin einfach nur traurig.

Advertisements

~ von Echium - 10. September 2015.

5 Antworten to “Erinnert Ihr Euch?”

  1. Ich kann mich nicht erinnern aber habe es gelesen das ist sehr traurig und ich könnte auch weimen für Püppi was passiert jetzt mit dem kleinen Kind?

  2. Mein Gott, ich bin einfach nur erschüttert.

  3. Oh Echium, wie leid mir das tut. Ich bin bei Dir… Püppi schafft das! Und auch Du. Ich wünsche Euch, dass Ihr eine Verbindung halten könnt.
    Jetzt nehm ich Dich einfach mir in den Arm und weine ein wenig mit Dir.

  4. Dürfen wir vielleicht denken, dass die Individualität, die als „Püppi“ ihren diesmaligen Erdenweg angetreten hat, auf jeden Fall als Kind dieses von Krankheit betroffenen Elternpaares geboren werden wollte?
    Dürfen wir vielleicht denken, dass „Püppi“ dieses Schicksal suchte? Die Gründe liegen für uns im Dunkeln, wie die Gründe für alles, was wir als „Schicksal“ bezeichnen, gemeinhin für uns im Dunkeln liegen.
    Ich denke, dass „Püppi“ ganz gewiss von ihrer in der „Anderwelt“ zu einem Leben neuer Art erwachenden Mutter begleitet und unterstützt wird auf ihrem Erdenweg und bei der Erfüllung ihrer Erdenaufgaben. Sie wird Tag und Nacht eingehüllt sein in die mütterliche Liebe. Auch, wenn sie es nicht immer spüren wird: vielleicht wird sie es eines Tages wissen.

    Gewiss, solche Gedanken nehmen nichts weg von der Trauer, die wir empfinden. Wir weinen miteinander. Der Vorhang ist so dicht gewoben. Wir verstehen so wenig.

  5. Traurig für das Kind und den Vater. Aber das Kind hat ja die Gene der Mutter und ist sicher ein Trost für den Vater und die anderen Verwandten!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

 
%d Bloggern gefällt das: