Der Countdown läuft :-)

Nun heute ist es soweit. Noch 100 Tage bis zum errechneten Geburtstermin des Bärbelchens. 100 Tage Zeit den Kinderwagen zu besorgen, das Bettchen einzurichten, Strampler und Mützchen zu besorgen. Ich will mich gar nicht so festlegen auf ein ganz bestimmtes Datum, kommen doch statistisch nur etwa 4% aller Kinder am errechneten Geburtstermin zur Welt. Wichtig ist das Datum aber für den Mutterschutz und somit auch für alle finanziellen Begleiterscheinungen.

Am Montag findet der nächste Vorsorgetermin beim Frauenarzt statt. Diesmal wird es etwas zwei Stunden dauern, da ein Zuckertest zum Ausschluss einer möglichen Schwangerschaftsdiabetes durchgeführt wird. Etwas nervös bin ich schon, hatte ich doch vor der Schwangerschaft oft mit schwankenden Glucosewerten zu tun, allerdings war das immer durch die Chemo bedingt.

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In Sachen Bauch tut sich noch nicht viel. Auf der einen Seite ist das recht angenehm, aber ein bisschen neidisch bin ich bei den schönen Babybäuchen anderer Frauen schon. Dafür spüre ich das Bärbelchen ordentlich und auch der werdende Papa und andere spüren es deutlich. So ein schönes Gefühl und nun läuft die Zeit nur noch so davon…

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~ von Echium - 2. März 2016.

23 Antworten to “Der Countdown läuft :-)”

  1. Ich freue mich sehr für Dich, ich denke an Dich 🙂 ❤

  2. Hallo Anne,

    ich freu mich sehr für dich aber ich habe gestern eine liebe Freundin an Krebs verloren und bin doch sehr traurig heute! Tanja

  3. Ich bin sicher nicht die Einzige, die nicht nachvollziehen
    kann, wie man mit metastasiertem Krebs und dem Wissen,
    dass man sich in einer palliativen Situation befinden und in
    absehbarer Zeit daran versterben wird sich dafür entscheidet
    nicht dafür zu sorgen, eine Schwangerschaft zu verhindern,
    sondern es drauf ankommen lässt und es einem Kind zumutet,
    im Körper einer Mutter heranzuwachsen, der durch Chemos und
    Bestrahlungen geschädigt ist und wo der Embryo wahrscheinlich
    von den Medikamenten mit belastet wird. Dass das Kind wohl
    nicht lange mit seiner Mutter aufwachsen kann, sondern miterleben
    muss wie seine Mutter am Krebs sterben wird, kommt auch noch
    dazu. Das ist entweder verantwortungslos und egoistisch oder unglaublich
    naiv und weltfremd. In beiden Fällen ungeeingnet für eine Mutterschaft.

    Sorry, aber jeder einigermaßen vernünftige Mensch wird genauso
    denken. Man sollte erst mal selber Erwachsen sein, bevor man
    Kinder in die Welt setzt, ein Kind ist kein Spielzeug.

    • Ja, Eva, ich gebe dir ganz und gar recht. Wer in solch einer Situation, wie du sie oben beschrieben hast, ein Kind in die Welt setzten will, muss nicht ganz bei Sinnen sein.
      Aber nein! Steht es mir das Urteil zu? Kann ich mich als außenstehende Person in die Lage und Umstände der Menschen hineinversezten? Ich kann es nicht, und ich könnte auch nicht so platt urteilen ohne die betreffenden Personen persönlich zu kennen. Ich würde mir solch ein Urteil nicht erlauben!

    • Eva,
      Sie kommentieren, ja kritisieren scharf – und haben doch ganz offensichtlich Echiums Blog nicht, nicht vollständig oder nur oberflächlich zur Kenntnis genommen. Urteilen ohne (ausreichende) Urteilsgrundlagen – halten Sie selbst das für möglich und redlich?

      Gestatten Sie mir eine ganz persönliche Anmerkung zu dem ebenso verbreiteten wie gedankenlosen Sprachgebrauch „ein Kind in die Welt setzen“. Welche Frau, welches Paar vermöchte das? Sie können sich noch so sehr anstrengen, ein Kind „haben“ oder „machen“ zu wollen – wenn da kein Wesen ist, das bereit ist, zu Ihnen zu „kommen“, dann werden Sie nie und nimmer ein Kind empfangen und gebären.
      Im Übrigen sterben – sogar bei uns und im 21. Jahrhundert!- täglich die gesündesten Mütter aus den vielfältigsten Gründen: durch Komplikationen bei der Geburt, durch Infektionen, durch Unfall, durch überraschende Erkrankungen. Und gesündeste Mütter und Eltern bekommen kranke oder geschädigte Kinder.
      Und wenn wir in die Geschichte zurückblicken: Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, wieviele hervorragende Menschen, die Großes und Größtes für die Menschheit geleistet haben, als (frühe) Waisen aufgewachsen sind?

      Auf diesem Hintergrund fällt für mich Ihr Urteil, das den Charakter einer Verurteilung hat, wie ein Kartenhaus in sich zusammen.

      Ich bin 40 Jahre älter als Echium und schaue voll Respekt und Ehrfurcht zu ihr auf. Denn sie ist ein in höchstem Maße gereifter und verantwortungsvoller Mensch. Ich schlage vor, dass Sie und ich Echium und Ihrem Kind täglich die besten Gedanken und Wünsche schicken.

      „Es keimen der Seele Wünsche,
      Es wachsen des Willens Taten,
      Es reifen des Lebens Früchte.

      Ich fühle mein Schicksal,
      Mein Schicksal findet mich.
      Ich fühle meinen Stern,
      Mein Stern findet mich.
      Ich fühle meine Ziele,
      Meine Ziele finden mich.
      … “

      (R. Steiner)

  4. Anne, das ist der Troll. Der ist nur bedürftig nach Aufmerksamkeit…

  5. Sie läuft nicht davon. Sie läuft mit Dir. 100 Tage Vorfreude. Die wünsche ich Dir!

  6. Es ist mir ein ein Bedürfnis, mich wearinganewbra uneingeschränkt anzuschließen. 100 Tage Vorfreude- so soll es sein.
    Und Ulrike – Sie finden immer so schöne Worte……….

  7. @ Eva: „Richtet nicht, dann werdet auch ihr nicht gerichtet werden. Verurteilt nicht, dann werdet auch ihr nicht verurteilt werden. …“ aus: Die Bibel, Lukas 6, 37a

  8. @ Ulrike – Es ist ein gravierender Unterschied ob man sich mit
    einer tödlichen Krankheit dafür entscheidet, das Risiko einzugehen
    schwanger zu werden, oder ob man das als gesunde Frau tut.

    Bei einer Frau, die sich in einer palliativen Situation
    befindet, ist es sicher, dass sie nicht mehr allzu lange
    für ihr Kind dasein kann, bei einer gesunden Frau
    nicht.

    Im übrigen kommt es heutzutage kaum noch vor, zumindest
    in Europa, dass Frauen bei der Geburt sterben und all die
    anderen von Ihnen aufgeführten Gründe, warum auch eine
    gesunde Frau sterben könnte, sind theoretischer Natur,
    die palliative Situation von Echium hingegen ist Realität.

    Diesen Unterschied nicht zu sehen oder sehen zu wollen
    ist naiv und weltfremd .

    Seit dem es zuverlässige Verhütungsmittel gibt, trägt eine
    Frau die Verantwortung dafür, ob sie schwanger wird oder
    nicht.

  9. Ich finde auch wenn anne in Behandlung ist hat sie ein recht auf muttergluck ich wünsche ihr alles gute und wer weis schon vieleicht wendet sich doch noch alles zum Guten ich hoffe es keiner hat das Recht so zu urteilen viel Glück liebe Anne ich halt dir die Daumen l.g sylvia

  10. EVA – von hebräisch Chawwah – ‚die Leben Schenkende‘,
    ‚Mutter der Lebendigen‘

    Dein Metier aber ist:
    Kalte, messerscharf geschliffene Intelligenz.
    Unwahrhaftigkeit und Lüge.
    Angst und Furcht.

    Nein. Du bist nicht Eva. Dein Name straft dich Lügen.
    Nein. Du bist nicht Eva. Der Zeitpunkt deines Postings entlarvt dich.

    D U B I S T D U R C H S C H A U T .

    • Wenn man sich in solch einer gesundheitlich Situation für ein Kind entscheidet tut man dies wohlüberlegter als „gesunde“ Menschen. Echium ist sich ganz sicher der Tragweite dieser Entscheidung bewusst, so lange wie sie bereits krank ist und viele mit Krebs hat verabschieden müssen!!
      Auch ich habe mich für ein Kind mit meinem todkranken Mann entschieden und dafür Kritik einstecken müssen.
      Nun ziehe ich mein Kind alleine groß und es ist schwer, aber die beste Entscheidung die ich je traf!! Mein Sohn spendet mir Mut und Trost und ein Teil meines Mannes ist bei mir geblieben.
      Ein Urteil darf sich niemand erlauben der nicht von dieser Entscheidung betroffen ist!!!

      • Ich be – glück – wünsche Sie zu Ihrer Entscheidung, Ricarda!
        Mir erscheint es undenkbar, dass der Vater nicht den Sohn und Sie begleitet.

  11. @ Ulrike – Ihr Kommentar bestätigt nur, dass Sie weltfremd sind,
    gepaart mit einer großen Portion verschrobenen, eso-
    therisch angehauchten Weltanschauungen. Da wundert
    mich Echiums Verhalten nicht mehr, bei so einem Einfluss.

    Kein weiterer Kommentar mehr meinerseits .

    • Eva sie sind eine arme Gestalt !!!! Sie tun mir sehr leid !!!! Liebe Anne ich bewundere dich ❤️

  12. Liebe Anne,
    ich bin mir sicher, Dein kleines Bärbelchen freut sich schon auf die Welt „da draußen“. Bunte Blumenwiesen, schöne Musik und leckere Schokolade! Den ersten Liebeskummer gibt es dann ja erst in ein paar Jahren 😉 Dazu noch die beste Mama der Welt, einen sicherlich tollen Papa und viele weitere Menschen, die eurem Bärbelchen im Laufe seines Lebens noch begegnen und es lieben lernen werden!

    Du hast Dich dazu entschieden, ein neues Leben zu schenken. Und ich finde das, auch in Deiner Situation, einfach wundervoll. Ich sehe hier keinen Egoismus und keine Naivität, vielmehr Hoffnung und den Wunsch nach etwas Neuem, das die Chance hat, etwas Wundervolles zu werden. Etwas Kleines, in dem auch Du immer weiterleben wirst.

    Ich bin mir sicher, Dein Kind wird immer stolz auf Dich sein. Und es wird sich über das geschenkte Leben freuen, denn jedes Leben ist wertvoll. Spätestens dann, wenn es Deinen Blog entdeckt und Dein Seelenleben zu verstehen beginnt, wird es wissen, dass es das Kind einer ganz besonderen Mutter ist.

    Ich selbst habe übrigens miterleben „müssen“, wie mein Vater an Krebs verstarb. Es war die schwerste, aber auch die lehrreichste Zeit meines Lebens und es hat mir die Augen geöffnet, in vielerlei Hinsicht. Es war eine Erfahrung, die ich habe machen müssen, aber die mich bereichert hat. Ich war zu dem Zeitpunkt allerdings schon älter. Jüngere Kinder gehen mit dem Tod oftmals viel unbelasteter um, weshalb ich nicht primär davon ausgehen würde, dass man seinem Kind etwas „antut“. Zumindest würde ich es nicht so pauschalisieren, wie das hier in besonders vorwurfsvoller Weise getan worden ist.

    In dem Sinne:
    Liebe Anne, genieße Deine Schwanger- und Mutterschaft. Du hast es verdient, wie jede andere Frau (ob gesund oder krank) auch.
    Du hast Deinem kleinen Untermieter lediglich die Chance geben wollen, leben zu dürfen. Und das ist eine mutige und sehr liebevolle Entscheidung von Dir gewesen.

    Die Garantie auch nur die nächste Sekunde erleben zu dürfen, die gibt es für keinen von uns! Das ist allerdings ein so unbequemer Fakt, dass wir uns nur ungerne damit befassen. Sterben tun immer nur die anderen ;-).

  13. Ich kann Echium aber auch Eva verstehen, ich denke keiner kann sich ins Echiums lage versetzen, und wenn Sie sich nach einen Mutterglück sehnt, dann soll ihr dass auch nicht vom Krebs genommen werden. Es ist auch bestimmt für Morok schön, sollte Echium versterben Sie noch im gemeinsamen Kind weiterleben zu sehen. Das Einzige wo ich mir Sorgen machen würde, wäre ob dass Kind keine gesundheitlichen Schäden davon trägt, durch die ganzen Behandlungen die Echium bekommen hat, und wahrscheinlich auch gerade noch machen muss. Sowas stellt sich auch leider erst nach der Geburt heraus oder wenn das Kind älter wird. Nichtsdestotrotz wünsche ich Echium und Ihrem Kind alles Gute !

  14. Ein sehr seltsames Benehmen ist das, auf Echiums/Annes Blog über sie zu diskutieren !!

  15. Ich bin erstaunt… wie viele hier Toleranz predigen aber nicht bereit sind selber welche aufzubringen. (@Ulrike… ohne Worte, ehrlich)
    Evas Standpunkt (ist doch sachlich formuliert, was soll der Unsinn mit dem Troll?) ist auch nach meiner Ansicht nicht so ganz von der Hand zu weisen – und es wird doch wohl gestattet sein in einem öffentlich gehaltenen Blog eine eigene -höflich vorgetragene- Meinung zu vertreten… Sicherlich ist Echiums Wunsch nach einem Kind verständlich, so sehr wie der Wunsch nach Genesung und einem langen Leben (und ehrlich, letzteres wünsche ich von Herzen!) dennoch sind hier wohl unbestritten zwei Seiten zu berücksichtigen und aus der Sicht des ungeborenen Kindes kann ich Eva nur zustimmen! Auch ich empfinde diese Entscheidung als egoistisch und undurchdacht… In jedem Fall ist sie diskussionswürdig.

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